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Komfortables Duschvergnügen

Duschen auf höchstem Niveau heißt bodeneben, wirbt ein bekannter Badhersteller und trifft es damit ganz genau. Bodenebenes Duschen sorgt für offenes, komfortables Brausevergnügen und noch dazu für ein Bad, das selbst im Alter bequem genutzt werden kann.

Komfortables Duschvergnügen

Liegen im Trend: flächenbündig in den Boden eingelassene Rinnen mit klarem Design. Foto: VDS

Was Länder wie Schweden mit leichtem Gefälle im gefliesten Boden in einfacher Weise vormachten, haben die Deutschen nun auch für sich entdeckt und perfektioniert – sogar der Ablauf erhielt ein neues Gesicht. Die neue Königsklasse sind Systeme, die außerhalb der begehbaren Fläche in die Wand integriert werden. Das Wasser fließt in eine Rinne oder aber in eine Öffnung mit Blende, statt unter den Füßen zu versickern.

„Auf diese Weise lässt sich der Boden durchgängig mit homogenen Fliesen- beziehungsweise Natursteinbildern gestalten“, erklärt Jens J. Wischmann von der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Vor allem Freunde elegant-puristischer Innenarchitektur bevorzugten diese Möglichkeit.

Zudem verweist der VDS-Geschäftsführer auf den wichtigen psychologischen Aspekt dieser Form der Duschplatzgestaltung. Weil die Dusche mit durchgehender Fläche optisch größer erscheine, empfänden die Nutzer ungleich mehr Bewegungsfreiheit, als tatsächlich vorhanden sei.

Ergänzt werden Wandlösungen von flächenbündig in den Boden eingelassenen Rinnen in klarer Designsprache. Außer mit coolem Look überzeugen sie gleichermaßen mit Leistung, die hauptsächlich darauf beruht, Wasser auf der gesamten Breite beziehungsweise Linie aufzufangen. Die Linienabläufe wurden einst etwa für Großküchen entwickelt, in denen direktes und schnelles Abfließen von Wasser ohne Rückstau gefragt war.

Gerade diese Eigenschaft prädestiniert Rinnen nun auch für die Kombination mit modernen bodenebenen Duschen im Privatbad. Das Schöne daran: Die Abstimmung wird von Jahr zu Jahr leichter, weil die modularen Baukastensysteme für maximale Designfreiheit inzwischen nicht nur gerade, sondern auch rechtwinklige oder gebogene Ausführungen etwa für Duschabtrennungen im Viertelkreis im Programm haben.

Mit den neuen Duschflächen zieht der stufenlose Brausespaß auch in die Bäder von Altbauten ein, deren Böden zumeist über geringere Höhen verfügen. Aktuell sind auf dem Markt Baureihen ab 61 Millimeter Höhe zu finden. Wischmann: „Wird im Zuge einer Renovierung eine alte Brause gegen eine neue mit höherem Wasserdurchfluss ausgetauscht, muss der vorhandene Ablauf eventuell angepasst werden. Speziell im mehrgeschossigen
Wohnungsbau gilt es, Körperschall-Brücken zu vermeiden und Brandschutzauflagen zu erfüllen.“ vds

Am 05.12.2016

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