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Mit Sanierung von Baudenkmälern Steuern sparen: Kosten sind absetzbar

Wer als Bauherr ein Baudenkmal oder ein Haus in einem Sanierungsgebiet renoviert, kann mit einer hohen steuerlichen Förderung rechnen. Das berichtet das von der Stiftung Warentest in Berlin herausgegebene Heft „Finanztest spezial – Bauen & kaufen“.

Mit Sanierung von Baudenkmälern Steuern sparen: Kosten sind absetzbar

So können Eigentümer, die ihr Haus selbst bewohnen, zehn Jahre lang jeweils neun Prozent der Sanierungskosten als Sonderausgaben absetzen. Wird das Gebäude vermietet, können sie acht Jahre lang neun Prozent absetzen.

Voraussetzung ist bei Baudenkmälern, dass sie rechtswirksam unter Denkmalschutz stehen. Bei Investitionen in Sanierungsgebieten ist ein entsprechendes Schreiben der Baubehörden notwendig, so die Finanzexperten weiter.


Mit Behörde abstimmen

Die Baumaßnahmen, die erst nach dem Kauf beginnen dürfen, müssen mit den Denkmalschutzbehörden abgestimmt werden. Möglich sind aber in der Regel „wirtschaftliche Umnutzungen“, also der Umbau einer alten Fabrik zu einem Wohnhaus, oder der Einbau von modernem Wohnkomfort, wenn die „schützenswerte Substanz“ des Gebäudes erhalten bleibt. Die Denkmalförderung kann sich vor allem für Bauherren mit hohem Steuersatz lohnen. Falls beispielsweise eine Eigentumswohnung für 320 000 Euro erworben wird und 60 Prozent davon als Sanierungskosten anerkannt werden, kann die Ersparnis laut „Finanztest“ bei einem Steuersatz von 35 Prozent mehr als 60 000 Euro betragen.

Von gms

Am 09.11.2017

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