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Neue Fördergelder für effiziente Wärmepumpen

Die Bundesregierung will, dass mehr effiziente Heizungsanlagen installiert werden.

Neue Fördergelder für effiziente Wärmepumpen

Deswegen wurde das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien (MAP) jetzt überarbeitet – seit April gelten neue Bedingungen.

Fördergelder gibt es jetzt nicht nur beim Heizungsaustausch, sondern auch im Neubau, wenn man sich zum Beispiel für eine Wärmepumpe entscheidet. Ein weiteres Plus ist, dass es für effizientere Produkte auch mehr Geld gibt.“

Im Neubau müssen Wärmepumpen eine Jahresarbeitszahl von 4,5 haben, um gefördert zu werden. Für Erdreich-Wärmepumpen, bei denen gebohrt wird, sind mindestens 4500 Euro Zuschuss möglich. Damit wird etwa ein großer Teil der Kosten für die Bohrung gedeckt.

Die gleichen Zuschüsse gibt es auch für die Sanierung – allerdings mit anderen Jahresarbeitszahlen: Hier gilt eine 3,8 als Mindestanforderung für Erdreich- und Grundwasser-Wärmepumpen. Luft-Wärmepumpen müssen eine 3,5 vorweisen. Die Förderung für diese Geräte ist zwar geringer, aber ebenfalls nicht außer Acht zu lassen: Für leistungsgeregelte oder monovalent arbeitende Geräte gibt es mindestens 1500 Euro.

Übrigens: Ideal ist ein Zusammenspiel aus Wärmepumpe und Fotovoltaik-Anlage. Der selbst erzeugte Strom kann direkt vor Ort für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt werden.

Denn es ist bei neuen Anlagen deutlich wirtschaftlicher, den erzeugten Strom sinnvoll im Haus zu nutzen, als ihn ins Netz einzuspeisen. Über die Wärmepumpe und einen thermischen Speicher – beispielsweise den Heizungspuffer- oder den Warmwasserspeicher – ist eine zeitlich verschobene Nutzung des Stroms möglich. Dann duscht man einfach am nächsten Morgen mit der überschüssigen Sonnenenergie vom vorangegangenen Tag. pm

Am 24.09.2015

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